Miteinander und Füreinander:

GLONN UND SEINE MENSCHEN
zusammenWACHSEN LASSEN

In diesem Sinne setzen wir uns mit Respekt und  Empathie dafür ein, dass …

… ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftssinn gestärkt und gewürdigt wird, durch

  • Förderung und Unterstützung aller Vereine in Glonn
  • Förderung von Inklusion und Integration

… passende Angebote für alle Lebensphasen  entwickelt und gefördert werden, wie

  • Erhalt von bezahlbarer Kinderbetreuung und deren bedarfsgerechte Erweiterung
  • interessante Gestaltung von Kinderspielplätzen
  • moderne Wohnkonzepte (Mehrgenerationenhaus oder Senioren-WG)
  • ·Initiierung eines Runden Tischs für  gemeinschaftliches Wohnen
  • Unterstützung generationenübergreifender  Aktionen und Projekte durch Räume und Mittel
  • Schaffung von Plätzen mit freiem W-LAN

… passende Angebote für Menschen in  »besonderen Lebenslagen« entwickelt und  gefördert werden, wie

  • regelmäßiger (Einkaufs-)Mitfahrservice für  Menschen, die akut oder generell nicht selbst  fahren können
  • gegenseitige Hilfestellung von Jung und Alt
  • Sozialticket

Wir möchten Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, hier ein paar Beispiele geben, wie wir uns »Miteinander und Füreinander in Glonn« vorstellen.

1»Ich werde immer wieder beim Einkaufen angesprochen, ob ich sie oder ihn mit den schweren Einkäufen nach Hause fahren könne«, berichtet Jutta Gräf, die Initiatorin der privaten »Mobilitäts­initiative« speziell für ältere und/oder in ihrer Mobilität eingeschränkte Glonnerinnen und Glonner. GlonnMOBIL möchte das Mobilitätsangebot innerhalb von Glonn im Kleinen ergänzen und dabei auch das Miteinander vor Ort stärken. Mitgenommen wird, wer selber nicht mehr mit dem Auto fahren kann. Starten soll diese Initiative wöchentlich immer donnerstags ab 13. Februar 2020, zunächst im Testlauf bis Ostern. Gependelt wird von 13.00–15.00 Uhr zwischen Marktplatz, Penny und Edeka-Simmel. Bei ausreichender Nachfrage wird das Angebot nach der Probephase weitergeführt.

2»Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.« Dieses Zitat aus »Der kleine Prinz« könnte auch Pate für das zweite geplante Projekt sein. Unter dem Motto »Jung hilft Alt und Alt hilft Jung« wirbt es für generationenübergreifende Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme und möchte zwischen Senioren, die Hilfe bei kleinen Arbeiten benötigen, und Jugendlichen, die Jobs suchen, um ihr Taschengeld aufzubessern, vermitteln. Ob mit kleinen Einkäufen, Haus- oder Gartenarbeiten, Spaziergängen oder Lesezeiten – neben der ganz praktischen »Jobvermittlung« steht für Sabine Holzinger vor allem der gezielte Kontakt zwischen Jung und Alt im Mittelpunkt. Sie möchte mit dem Angebot Brücken bauen und das Verständnis zwischen den Generationen fördern. So können beide Seiten vorhandene Vorbehalte abbauen, toleranter mit den Schwächen des anderen umgehen und Verständnis, im Idealfall auch Zuneigung, füreinander entwickeln.
Eine echte Herzensangelegenheit eben!

3 »Freunde auf vier Pfoten«: Senioren oder einsamen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern? Die meisten Hundehalter wissen, wie sehr das Zusammensein mit einem Hund dazu beitragen kann, sich auch anderen Menschen gegenüber zu öffnen. Die Vierbeiner zeigen uns, dass das »Anders- oder Ältersein« nichts Bedrohliches sein muss – wenn man die Befindlichkeiten des anderen nur respektiert. »Wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung unserer Vierbeiner auf das Herz-Kreislauf-System.1 Allein das Streicheln des Fells senkt den Blutdruck nachweislich und das ›Kuschelhormon‹ Oxytocin wird ausgeschüttet.2 Es sorgt für Wohlbefinden3 und mindert unter anderem Angst, Stress und das Entstehen von Depressionen«, erläutert Stefanie Bissett, die mit Ihrem Hund Zoom gerne diesen »vierbeinigen Freundschaftsdienst« initiieren möchte.

1 https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/haustiere-machen-gluecklich-13373133)
2 »Oxytocin-gaze positive loop and the coevolution of human-dog bonds«, Nagasawa et al., Science,  17 Apr 2015: Vol. 348, Issue 6232, pp. 333-336; DOI: 10.1126/science.1261022
3 »How animals contribute to subjective well-being: A comprehensive model of protective and risk factors«,  Luhmann et al., The Journal of Positive Psychology, 17 Nov 2016: Vol. 13, No. 2, pp. 200-214; DOI: 10.1080/17439760.2016.1257054