Betrifft uns alle, beginnt aber vor der Haustür:

Nachhaltige Entwicklung

Was bedeutet denn eigentlich Nachhaltigkeit?
Der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz gilt als der Schöpfer des Begriffs »Nachhaltigkeit«. 1713 schrieb er angesichts einer drohenden Holzverknappung und Ausbeutung der Wälder die Idee des nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen nieder:

»Nur soviel Holz entnehmen,  wie durch planmäßige Aufforstung  wieder nachwachsen kann!«

Um die Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten, ist eine nachhaltige Entwicklung heute mehr denn je notwendig. In diesem Zusammenhang bedeutet Nachhaltigkeit, dass umweltbezogene, soziale und wirtschaftliche Ziele vor dem Hintergrund der kulturellen Gegebenheiten aufeinander abgestimmt werden.

»(…) nicht Gewinne erwirtschaften, die dann in Umwelt- und Sozialprojekte fließen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich erwirtschaften.« (Dr. Iris Pufé, 2014)

Da sich die unterschiedlichen Bereiche, wie beispielsweise Nahversorgung und bäuerliche Landwirtschaft, Arten- oder Klimaschutz, Energie- und Mobilitätswende gegenseitig beeinflussen, dürfen sie nicht isoliert voneinander betrachtet, sondern im Einklang miteinander und zum gegenseitigen Vorteil weiterentwickelt werden.

Und: Auch die Themen Ortsentwicklung, das Miteinander und Lebensqualität sind für uns als SPD/KommA wichtige Bestandteile einer »nachhaltigen Entwicklung« von Glonn!

Für uns bedeutet daher Nachhaltigkeit:
Die künftige Entwicklung von Glonn so zu  gestalten, dass Jung und Alt hier gleichermaßen eine (über)lebenswerte Zukunft haben

In diesem Sinne setzen wir uns auch mit dem notwendigen »Blick über den Glonner Tellerrand hinaus« unter anderem dafür ein, dass …

… uns das Licht nicht ausgeht!

  • Umsetzung und optimierte Weiterentwicklung des Energienutzungsplans
  • Fortsetzung der energetischen Sanierung  von kommunalen Gebäuden und Einrichtungen, zum Beispiel der Kläranlage
  • Unterstützung der Arbeit des AEG 2020

… noch mehr Glonner aufs eigene Auto verzichten oder aufs Rad umsteigen können!

  • Innerörtlichen Verkehr reduzieren
  • Kommunale Verkehrsüberwachung optimieren
  • Erhalt und Förderung einer qualifizierten, vielfältigen und mittelständischen Gewerbestruktur
  • Unterstützung des Glonner Verkehrsvereins und von GlATT (Glonner Autoteiler)

… es in Glonn summt und blüht!

  • Konzept für eine »artenreiche« Gemeinde  entwickeln und umsetzen
  • Unterstützung der Arbeit, beispielsweise des Bund Naturschutz, in Glonn

… wir den Boden unter den Füßen nicht verlieren!

  • Nachhaltige Bodennutzung fördern
  • Entwicklung eines kommunalen  Flächenmanagements

… uns nicht der Hahn zugedreht wird!

  • Schutz und Erhalt der gemeindlichen/örtlichen  Wasserversorgungen

Mehr
ARTENVIELFALT
in unserer
Gemeinde!
Lasst uns
anfangen!

So bitte nicht! Ein Glonner Wiesenparadies vor und nach dem Mähen, »artenReich« sieht anders aus